Das Blut unter Kontrolle

In der Medizintechnik braucht es Geräte und Antriebe, auf die man sich zu 100 Prozent verlassen kann. Auch in den Insulinpumpen des Unternehmens Ypsomed kommen nur Komponenten in Topqualität zum Einsatz.
  • Foto: Ypsomed

    Foto: Ypsomed

Unauffällig sieht es aus, das kleine schwarze Kästchen, das in jede Hosentasche  passt. Darin aber verbirgt  sich Technik auf höchstem Niveau. Es handelt sich um eine Insulinpumpe der Schweizer Herstellerin Ypsomed. Die Firma hat es sich zum Ziel gemacht, das Leben von Diabetikern zu erleichtern. Je nach Bedarf pumpt das Gerät mit dem Namen YpsoPump eine genau vorgegebene Menge an Insulin durch eine schmale Kanüle ins Unterhautfettgewebe des Patienten. Der Vorteil: Diabetiker müssen sich nicht mehrmals täglich selbst spritzen,  sondern nur alle paar Tage den Schlauch mit der Kanüle auswechseln. Kinderleicht sind auch der Wechsel der Insulinampulle im Gerät oder das Einsetzen der Batterie. Mit etwas mehr als 80 Gramm ist die Pumpe leichter als jedes Handy. Apropos Smartphone: Via Bluetooth kommuniziert die Pumpe sogar mit Notebook oder Telefon und zeigt dort wichtige Therapiedaten an.

Die Pumpe selbst ist mit  einem Touchscreen ausgestattet und intuitiv bedienbar. Die YpsoPump eignet  sich vor allem für Patienten mit Typ-1-Diabetes, die eine kontinuierliche und zuverlässige Insulinzufuhr benötigen und jede Mahlzeit mit zusätzlichem Insulin ausgleichen müssen. «Die Einfachheit der Bedienung und der Einsatz neuster Technologien waren unsere Hauptziele bei der Entwicklung der YpsoPump», sagt Thomas Zeltner, Produktmanager bei der in Burgdorf ansässigen Firma. «Das Feedback der Patienten zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.» Zur Produktepalette von Ypsomed gehören auch Blutzuckermesssysteme, Pen-Nadeln sowie weitere Geräte und Dienstleistungen, die das Leben von Diabetikern einfacher machen.

Pumpe hilft bei Diabetes Typ 1

Der Zuckergehalt unseres Blutes ändert sich ständig. In einem gesunden Körper schüttet die Bauchspeicheldrüse regelmässig Insulin aus. Dieses Hormon sorgt dafür, dass die Glucose – also der Zucker – von den Zellen aufgenommen werden kann und der Blutzuckerspiegel nicht zu hoch wird. Bei Diabetikern produziert die Bauchspeicheldrüse kein oder zu wenig Insulin. Deshalb müssen sich Diabetiker das lebenswichtige Insulin «von aussen» holen – mit Spritzen oder speziellen Pumpsystemen wie der YpsoPump. Dies gilt vorwiegend für Typ-1-Diabetiker und damit für eine Minderheit der Patienten. Bei Typ-1-Diabetes handelt es sich um eine bislang unheilbare Autoimmunerkrankung. Rund 90 Prozent aller Diabetiker dagegen haben Typ-2-Diabetes. Diese Form der Diabetes tritt vor allem bei älteren und übergewichtigen Menschen auf. Durch gesunde Ernährung und genügend Bewegung kann man Typ-2-Diabetes in der Regel unter Kontrolle halten oder vorbeugen, ohne sich Insulin spritzen zu müssen.

maxon als Qualitätsmerkmal

Die aus rund 50 Einzelteilen bestehende Pumpe wird in der Schweiz produziert. «Die Kunststoffteile stellen wir selbst im Spritzgussverfahren her.» Einer der wich-tigsten Lieferanten ist maxon. Im Antriebsmodul der Pumpe kommen leicht modifizierte Motoren des Typs EC 9.2 flat zum Einsatz. Sie treiben eine kleine Gewindestange an. An deren Ende befindet sich ein Stöpsel, der die Flüssigkeit in der Ampulle in den Schlauch und somit in den Körper drückt. Das Injektionssystem lehnt sich damit stark an den Mechanismus einer normalen Spritze an. Die Insulinausschüttung muss hochpräzise reguliert sein, weshalb auch der Antrieb ganz exakt arbeiten muss. «Der maxon Motor ist ein ganz wichtiger Bestandteil unserer Insulinpumpe», fasst Thomas Zeltner zusammen. «Neben maxon gibt es kaum Anbieter, die so präzise herstellen, dass sich die Produkte im medizinischen Bereich anbieten.»

Auch bei der Vermarktung der Insulinpumpe sei der Name maxon mehr als nur eine Randnotiz. «Wir setzen nicht einfach irgendwelche Motörchen ein, sondern qualitativ hochwertige Antriebe des Schweizer Herstellers maxon. Darauf weisen wir Patienten und Besucher unserer Firma immer wieder hin», sagt Thomas Zeltner. Gerade in der Medizintechnik sei das Label «Made in Switzerland» wichtig für das Vertrauen der Kunden und Patienten.

Die gute Partnerschaft zwischen Ypsomed und maxon soll auch in Zukunft Bestand haben. Gemäss Zeltner werden die Produktionszahlen der YpsoPump in den kommenden Jahren markant steigen

 © maxon motor ag

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